Für Kältemittelleitungen aus Kupfer wird Armaflex-ähnlicher geschlossenzelliger Polyethylen- oder EPDM-Schaumstoff als Rohrisolierung verwendet — ergänzt durch selbstklebendes Isolierband aus demselben Material für Übergänge und Außenbereiche.
Der geschlossenzellige Schaumstoff verhindert zwei Probleme gleichzeitig: Er reduziert den Wärmeeintrag auf die Kältemittelleitung, der die Effizienz der Anlage senkt, und er unterbindet Kondensatbildung auf der kalten Kupferoberfläche, die bei unkaschierten Leitungen zu Korrosion und Feuchtigkeitsschäden an Wand und Decke führen kann. Im Außenbereich muss die Isolierung der Kältemittelleitung zusätzlich UV-beständig sein, da Standard-Schaumstoff ohne UV-Schutz innerhalb einer Saison spröde wird.
- Standardmaterial für Kältemittelleitung-Isolierung: geschlossenzelliger PE- oder EPDM-Schaumstoff, Wandstärke typisch 9–13 mm.
- Isolierband für Kältemittelleitungen: selbstklebend, wasserdicht, schwer entflammbar — Standardrolle 10 m Länge, 50 mm Breite, 3 mm Stärke.
- Außenbereiche erfordern UV-beständige Isolierung oder zusätzliche Außenkaschierung, da ungeschützter Schaumstoff nach einer Saison degradiert.
- Isolierband ist Ergänzung zur Rohrisolierung an Übergängen und Wanddurchführungen — kein vollwertiger Ersatz für vorkonfektionierte Rohrisolierung.